Jannan, 31, aus Berlin

Schritt für Schritt.
Secondhand tragen und ausbessern lassen.

Jannan, geboren und aufgewachsen in Berlin, arbeitet als Field Sales Manager für Europas größte Buchungsplattform für Haar- und Beauty-Behandlungen. Nebenberuflich praktiziert er Ayurveda.
 

Jannan steht in ständigem Austausch mit Inhaber*innen von Haar- und Beauty-Salons und entwickelt neue Angebote für sie. Dadurch kennt er die Trends und Herausforderungen der Beauty-Industrie genau und kann die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Services und Produkten deutlich beobachten.
 

Auch beim Thema Mode ist er sich dessen bewusst, welchen Einfluss seine Entscheidungen auf unsere Erde haben. Es ist ihm wichtig, jeden Tag kleine Schritte in Richtung eines bewussteren Konsumverhaltens zu unternehmen. Wir haben Jannan in Berlin getroffen, um herauszufinden, was nachhaltige Mode für ihn bedeutet.

 

 

Jannan, wie würdest du deinen Style beschreiben?

Ich würde sagen, er ist klassisch mit Einflüssen von Street Style und Akzenten aus Indien und Sri Lanka. Meine Eltern stammen aus Sri Lanka und ich liebe es, ihre alten Kleidungsstücke mit neueren Teilen aus meinem Kleiderschrank zu kombinieren. Marken, die ich gerne mag, sind COS, Uniqlo, Carhartt, Nike, adidas, Scotch & Soda und Levi's.

 

 

Ist dir nachhaltige Mode wichtig?

Ja! Ich versuche so einzukaufen, dass mein Verhalten einen positiven Einfluss hat – was oft bedeutet, überhaupt nichts zu kaufen. Ich habe aufgehört, nach Trends zu shoppen und wähle lieber zeitlose Styles und Farben, die sich gut miteinander kombinieren lassen.


Ich gehe außerdem sorgsam mit den Kleidungsstücken um, die ich bereits besitze. Oft bringe ich Teile zu meinem Schneider um die Ecke, um beispielsweise Löcher reparieren zu lassen. Ich bin ein großer Fan davon, die Umgebung, in der man lebt, gut kennenzulernen und nachhaltiges Handeln in der eigenen Nachbarschaft zu fördern.